Die Lehre der Kondratieffzyklen

Von der Erfindung der Dampfmaschine im 18. Jahrhundert, der Eisenbahn und der Elektrizität im 19. Jahrhundert bis hin zur Entwicklung des Automobils sowie der Informationsgesellschaft im 20. Jahrhundert verlief die Wirtschaft in fünf langen Wellen. Fünf große Wirtschaftszyklen, geprägt von Phasen langfristigen Wohlstandswachstums, an deren Ende sich zumeist eine Krise größeren Ausmaßes entlud.
Anleger fragen sich: Markiert die Finanzkrise vielleicht die Geburt eines neuen 6. Wohlstandszyklus? Sind vielleicht die Bereiche Umwelt, Biotechnologie und Gesundheit die ökonomischen Kraftquellen von morgen? Können sie uns zurück auf einen nachhaltigen Wachstumspfad führen?
Der Ökonom Nikolai Kondratieff (1892 – 1938) beschrieb erstmalig die in langen Wellen von 40 – 60 Jahren verlaufenden Schwankungen der Weltkonjunktur. Nach seiner Theorie stehen am Anfang eines jeden Zyklus neue technologische Errungenschaften, die zu Trägern eines lang anhaltenden Konjunkturaufschwungs werden. Vorausgesetzt, diese so genannten Basisinnovationen durchdringen nahezu alle Bereiche der Volkswirtschaft und lösen in der gesamten Wirtschaft neue Produktivitätsschübe aus. Seit der industriellen Revolution Ende des 18. Jahrhunderts bis heute unterscheidet er zwischen fünf Kondratieffzyklen:
Lesen Sie jetzt mehr zur Lehre von Kondratieff und ob die unlängst überstandene Finanzkrise möglicherweise der Beginn eines neuen 6. Zyklus sein kann.

